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Lovedrug - Pressestimmen

ROLLINGSTONE.COM

“Editor’s pick”

ENTERTAINMENT WEEKLY

“…somewhere between 70’s-style guitar-rock grandeur and pre-weird Radiohead lives this inebriated, quasi-hallucinatory tale.”

BLENDER.COM

“Lovedrug combine smart lyrics with hearty rock & roll to create a record full of indiepop gems.”

Visions June 09

Lovedrug
The Sucker Punch Show
Make My Day/Alive
Was für ein Album! Ein paar junge Männer aus Ohio und ihre durch und durch fesselnde Verschmelzung von progressivem 70s-Rock, Radiohead, einem Haufen Ideen und einem Händchen für die passende Umsetzung.
Das Wichtigste dabei gleich zu Anfang: Lovedrug wissen, wie man Haken schlagende Arrangements und clevere Instrumentierung so zusammenfügt, dass es einen Song ergibt. Den verlieren sie nämlich nie aus den Augen, auch wenn das bei der Fülle an Ideen, Ecken und Kanten, die „The Sucker Punch Show“ vereint, eine wahre Sisyphosarbeit gewesen sein muss. Schließlich wären da nicht nur die elf Songs des regulären Albums, sondern auch die elf alternativen Versionen, die die Bonus-CD bereit hält, die der ersten Auflage der Platte beiliegt. Diese Versionen sind keinesfalls Ausschussware, vielmehr ein Überblick über das unglaubliche Repertoire der Amerikaner (das hier ist bereits ihr drittes Album), sind sie doch oft ruhiger, akustischer, doch nie einfach eine schnell heruntergerissene balladeske Version des eigentlichen Songs. Im Grunde scheint es gar schwierig, sich zwischen den beiden CDs zu entscheiden, welche denn nun die aussagekräftigere sein soll. Produziert wurde die Haupt-CD von fähigen Männern wie Michael Beinhorn & Eric Stenman, die zusammen schon Künstler wie Soundgarden, Mew, Red Hot Chili Peppers und Dashboard Confessional durch den Aufnahmeprozess geleitet und Lovedrug einen passenden und variablen Sound verliehen haben. Das war wohl auch bitter nötig – ihre Schützlinge scheinen nämlich schlichtweg Alleskönner zu sein. Ob sie beißend-süffige Gitarren in Paarung mit einem herrlich trockenen Schlagzeug und schiebendem Bass bemühen, wie es Queens Of The Stone Age kaum besser hätten machen können („The Dirtiest Queen“), nur um im nächsten Moment die Gitarre gegen ein unsagbar trauriges Klavier einzutauschen und die halbe Welt mit einer Gänsehaut zum Teufel zu wünschen („My World“), oder einen lupenreinen Popsong („Borrowed Legs“) dazwischen schieben: Immer klingen sie vor allem nach sich selbst. Michael Shepards Stimme pendelt dabei glaubwürdig vom breitbeinigen Rocker zum von Weltschmerz gebeutelten Mann und kommt gegen eine Wall Of Sound ebenso gut an, wie sie mit verhallten Leichenhausgitarren und gelooptem Schummerpiano mithalten kann. Und bevor jetzt irgendwer denkt, das lese sich alles zu schön, um wahr zu sein – studiere bitte noch mal den Beginn dieser Rezension: Bei all dem lassen Lovedrug den Song immer Song sein, geben ihm das, was er braucht. Außerordentlich nennt man das wohl.
Anspieltipps Everyone Needs A Halo | Broken Home | Fake Angels
9/12 hauke hackstein

Eclipsed Juni 09

Lovedrug, soviel kann man bedenkenlos sagen, sind eine Rockband, eine ziemlich gute dazu… Ein rundum gelungenes Unterfangen (das Album), denn das was das Quartett aus Ohio hier bietet ist Rockmusik erster Güte, und als solche geht sie natürlich weit über das hinaus, was man gemeinhin unter Rockmusik versteht: abenteuerliche, jedoch nie dem Selbstzweck dienende Breaks, absolut unterschiedliche Songs und ein ganzes Fass voller Ideen….

Sonic Seducer Juni 09

Das dritte Album…setzt den Weg seiner Vorgänger fort und dem Hörer ein weiteres Poutporri dramatisch – emotionaler Rockmusik vor. Angst, Selbstmitleid und Einsamkeit sind Pfeiler der Soundlandschaft, durch die ein Fluss voller Liebe und Wut fließt…Mit SUCKER PUNCHED hat die Band gleich selbst eine alternative Version von The Sucker Punch eingespielt, auf der textlich gesehen zwar dieselben Songs sind, die musikalische Umsetzung aber ist eine vollkommen andere. Mehr akustische Instrumente, mehr Ruhe und eine allgemein dunklere Atmosphäre sorgen für mehr Gänsehaut als das beim Original Album der Fall ist…

Uncle Sally's Juni 2009

Ein Indie Album im besten Sinne, für das man hunderte Referenzbands zitieren müsste, um ihm gerecht zu werden – oder anders gesagt: Lovedrug sind ihre ganz eigene Marke.

 

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