Lawn - Pressestimmen
Eclipsed Mai 09
Extravagant ist „Silver“ geworden. Und strotzt nur so vor gekonnt inszenierten Stimmungen, der starke Mellotron Anteil verleiht dem ganzen einmal mehr einen dezenten Prog-Anstrich. Insgesamt stehen aber alle Hebel auf Rock. Auf der nach oben offenen Wohlfühlskala stehen LAWN ganz schön weit oben…
Indigo Notes Juni 2009
Stilistische und dramaturgische Parallellen mit Placebo und Sophia sind nicht zu verleugnen aber LAWN kochen auf „SILVER“ durchaus ihr eigenes Süppchen aus metallischer Süße, meditativen Stromlinien, Gitarrenbrett Ausflügen, trippiger Psychedelia und jeder Menge hymnischer Gesangsmelodien……Effektiv genutzte Zutaten wie flirrende Sixties Orgeln, Space Sounds, entrückte Keyboards und ein unterschwelliger Emo Touch runden diese atmosphärische, mitunter treibende und stets vielseitige Melange bestens ab.
Intro Juni 09
Die detaillierte Tüftelei sticht dabei deutlich hervor, acht souverän ausgearbeitet Songs in knapp 40 Minuten, die das Quartett weiter von den konträren Vergleichen Motorpsycho und Placebo distanzieren….Aus dem verschachtelten, teilweise noisigen Rock Komplex entwickelt sich nach mehreren Durchgängen ein recht beeindruckendes Pop Album mit düsteren Momenten und harmonisch-verzückten Höhepunkten, mit Weitblick auf den großen Moment gezielt und gleichzeitig schön bescheiden im Auftritt.
Stereoplay Juni 2009
Einen sehr spannenden Mix aus dichtem Satzgesang und deftigen, teils brachial ins Arrangement krachenden Rock Gitarren, aus eingängigen Melodien und rasanten Achterbahn Arrangements legt die 2001 in Ohio gegründete US Band vor.
Slam Juni 2009
Das musikalische Rad erfinden LAWN nicht neu, doch insgesamt weisen sie mit „SILVER“ ein gelungenes Album vor, mit dem man einige schöne Stunden verbringen kann.
Stardust Juni 2009
Alles in allem ein absolut überzeugendes Post Rock Album, welches die Holländer im internationalen Vergleich mehr als gut dastehen lässt.
Westzeit Juni 2009
Wer auf gefühlvolle, melancholische Musik im Spannungsfeld zwischen Alternative und Prog steht und Bands wie Sophia oder eben Placebo mag, wird hier sehr gut bedient.
Audio Juni 2009
Mit seinem dritten Album empfiehlt sich dieses holländische Trio als Alternative zu Indierockern wie Placebo oder dEUS.
Sonic Seducer Juni 09
Lawn überraschen mit einem elementaren Sound irgendwo zwischen Smashing Pumpkins und Radiohead, mal schön indierockig und dann wieder mit einem spröden, teilweise gedankenverlorenem Charme, dem man spätestens nach drei Songs erliegen muss.
Plattentest.de
„ ‚Silver’ zeigt, wie abwechslungsreich eine Gitarrenplatte sein kann: Nach dem gemächlich rockigen “Downstream” stecken Lawn auch mit dem folgenden, Dredg-artigen “Yesteryear” und dem kontemplativ- zurückgelehnten, von wunderschönem zweistimmigen Gesang getragenen “Sanctuary” ihr Spektrum ab. Dass sie auch etwas fixer losrocken können, zeigen Titel wie “Rear view” und “Peace”.
(…)die Gitarren perlen so melodiös vor sich hin, dass sie mitunter sogar Mogwai neidisch
machen würden. Die Laut-Leise-Dynamik erweckt wiederum Erinnerungen an Postrock-Pioniere wie Slint.“ – 7/10 Punkten
Gaesteliste.de
„ Die Niederländer sind hier allerdings nicht so massentauglich wie Snow Patrol, nicht so hymnisch wie Placebo und nicht so konsequent verkopft wie Radiohead, sondern machen es sich entspannt in der Mitte dieser drei Combos bequem und schenken uns damit knapp 40 Minuten gute und interessante, aber niemals anstrengende oder verwirrende Unterhaltung. Und dafür – und natürlich auch für schöne Lieder wie “Rear View” oder “Silver Lining” – kann man der Band auch mal ein Lob aussprechen.“
teleschau
„Acht detailliert ausgearbeitete Songs, die sich mit tragenden Flächen und massiven Gitarrenwänden erden, aber soviel mehr in petto haben, dass die vielfach zitierten Vergleiche mit Motorpsycho und Placebo noch immer sehr unzureichend erscheinen.“