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Cuba Missouri

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Zweites Album der eigenwilligen Melancholiker aus Münster und Osnabrück und Fortführung der Zusammenarbeit mit Produzent Kurt Ebelhäuser, diesmal mit verstärkten Americana- und Popausschlag innerhalb der bandtypischen Mixtur aus „Indierock zwischen Geräuschgewitter, Klangkollagen und Dreiminutenpop“.

Als cuba missouri im März 2006 ihr Debütalbum „This Year’s Lucky Charms“ veröffentlichten, waren die Reaktionen geradezu überwältigend. Landauf, landab gelobt wurden die meist schwermütigen, manchmal epischen, oft unkonventionellen Strukturen, die in einer über 3-jährigen Arbeit des damaligen Trios immer wieder verändert und verfeinert worden waren und die Presse zu zahlreichen Vergleichen mit „Indierock“-Vorreitern vor allem der 90er Jahre anregten.

So positiv die Reaktionen auf das Debüt waren, so klar war den inzwischen zum Quartett angewachsenen Münsteranern, dass für das zweite Album eine neue Herangehensweise gefunden werden sollte: ein spontanerer Weg, eine Abwechslung schon im Ansatz, eine frischere, direktere Umsetzung des typischen cuba missouri-Kosmos – jener Welt, in der der der 2-Minuten-Indiekracher stets genauso wahr-scheinlich bleibt wie der 9-minütige Aufbau einer Soundwand, und wo dem Pop kurz vorm Ziel kräftig ins Fundament getreten wird, um etwas Neues aufzubauen: Der jeweils nächste Song die letzte Hoffnung einer erneut finsteren Bestandaufnahme.

Als Ergebnis stehen jetzt die 10 neuen Tracks von „Things I Wish I Had Not Called Just Things“, geschrieben im Herbst 2006 und in nur 14 Tagen im Dezember einge-spielt, wiederum federführend produziert von Blackmail- und Scumbucket-Master-mind Kurt Ebelhäuser im Blackmail-eigenen Tonstudio 45 in Friedrichssegen bei Koblenz. Atmosphärisch, melodisch, abwechslungsreich wie das Debüt – und doch ganz anders. Abseits von Trends, unbenannt, eigen: den Weg weiter gehend.

cuba missouri haben sich aufgrund einer Kleinanzeige im April 2000 in Münster gegründet. Der liebevoll-ironische Bandname wurde von einem kleinen Nest in den Staaten entlehnt und spielt auf die ursprünglichen Wurzeln der Bandmitglieder in verschiedenen kleinen Orten tief im Westen der Republik an (im August 2006 komplettierte der langjährige Tour-Gitarrist und -Keyboarder der Band, Stephan Lindner, das ursprüngliche Trio aus Sänger und Gitarrist Ingo Drescher, Bassist Georg Holtz und Drummer Roland Peiler).

Wie der Name verbindet auch die Band scheinbar Gegensätzliches: Singer/ Songwriter-Elemente und Noise-Attacken. Eine Prise Electronica und „klassischen“ Indierock. Kurze, kompakte Nummern und raumgreifende Soundscapes. Wahnwitz und wunderschöne Melodien. Das Ergebnis sind oft ungewöhnlich strukturierte, meist melancholische, zuweilen aggressive Songs voller Wärme und Seele.

Diskografie:
2006 This Year’s Lucky Charms (CD, Make My Day)
2007 Things I Wish I Had Not Called Just Things (CD, Make My Day)
EPs:
2004 My Favourite Bad Idea (EP, Proosh)
2005 Three Tracks (EP, Make My Day)

 

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