Winding Stairs - Pressestimmen

QUOTES SURVIVING FUNERAL SEASON 2011

 

Vielschichtige Popmusik, derer man auch beim x-ten
Hören nicht überdrüssig wird... Eine Wundertüte, bis
oben hin vollgepackt mit bunten Überraschungen.
Stereo 09/11

So erschaffen die Winding Stairs einen verträumten
Spielplatz, auf dem mal vieles entdecken kann und gleich
jedes Gerät ausprobieren möchte. Mal düster und
intelligent mit Tiefgang, mal jungfräulich naiv und mit
einem breiten Grinsen.
Intro 09/11

Wie schon das Debüt "Everything" schafft es auch der
Nachfolger, Eingängigkeit mit verqueren Ideen und
hoher kompositorischer Güte zu einem herausragenden
Ganzen zu verschmelzen.
Zillo 09/11
Am ehesten fällt einem als Referenzpunkt noch Kate
Bushs Weirdo-Album „The Dreaming“ ein, jedoch
ohne das Bedrohliche. Oder die Iren von Clannad,
ohne das Schmalzige. Oder eben Moloko, nur zehnmal
geistreicher und durchgeknallter.
Eclipsed 09/11

 

 

Zillo Juni 2010

….ihre kaprizöse Musik läuft ein wenig neben der Spur, ist um die Ecke gedacht und nimmt nie den direkten Weg, sondern die Wendeltreppe – um beim Bandnamen zu bleiben. Gerade diese Unberechenbarkeit macht “Everything” so grandios, denn bei aller Experimentierfreude und Liebe zum Abwegigen vergisst das Göteburger Duo nie, eine prägnante Melodie zu platzieren. Eigentlich ist es unmöglich gleichzeitig schräg und eingängig zu klingen – Winding Stairs schaffen das. Dabei gelingt Ihnen ein Spagat von Pop und Lounge – Musik über Jazz und Chanson bis hin zu Indie und verschrobener Klangspielerei.Exzellent ist der einfühlsame Wechselgesang zwischen Martin Wahlqvist und Lina Wedin. Darüberhinaus verströmt “Everything” eine äußerst entspannte Atmosphäre, was angesicht des Ideenreichtums verblüfft. Hier sind ganz große Künstler am Werk, die eines der herausragenden Alben des Jahres veröffentlicht haben. Mann, sind die gut.

Eclipsed 06/2010

Der Opener „12“ klingt wie eine Mischung aus fragileren Goldfrapp-Stücken mit Lounge-Pop von Morcheeba……Lina Wedin und Martin Wahlqvist machen da weiter, wo Goldfrapp und Morcheeba in ihren verträumtesten Momenten aufgehört haben….“YouSee Me“ ist eine fast typische Kate Bush Ballade mit viel Piano und Glockenspiel…Ab und an kommt eine jazzige Note stärker durch wie im Trompeten-verstärkten „When Lines Turn To Arrows“. Diese musikallische IKEA- Blockhütte gefällt.

Intro 07 / 2010

Verspieltes Debüt des schwedischen Frau/Mann-Duos mit traurig-schönen Melodien.

….. Und er legt verdammt noch mal das musikalische Konzept vor: Erlaubt ist “alles”. Klar, das ist alles irgendwie pianolastiger Indie-Pop, der von traurig-schönen Melodien getragen wird. Ansonsten ist das Debüt jedoch so vielschichtig, dass man sich oft vergewissern muss, noch die gleiche Platte im CD-Player zu haben. Wie selbstverständlich gesellen sich neben im Duett gesungene Balladen tanzbare Songs, bei denen man plötzlich die Gesangsmelodie des 90er-Eurodance-Hits “Bailando” heraushört, oder Songs, die man sich nirgendwo anders als in einer Jazzkneipe vorstellen kann. Und zwischen Pianos, Streichern, Trompeten und Glockenspielen tauchen aus dem Nichts Syntheziser auf. Alles etwas wahnsinnig. Wahnsinnig gut.

Westzeit Juni 2010

….So wie Martin Wahlqvist und Lina Wedin, die hier mittels organischer Elektronik, Mellotron- Klangwolken. psychedelisch verfremdeten Gitarrensounds, verschrobenen Klangideen, kunstvollen harmoniegesängen, lieblichem Pianospiel und abenteuerlichen – aber am Ende überzeugenden – melodiebögen jenseites des gewohnten im Prinzip die Indie-Pop-Scheibe des Jahres erschufen.

Glitterhouse mailorder catalog

In hellen, watteweichen Wolken schwebendes Pop-Debut des gemischten Duos aus Schweden, auf Makemyday. Wollte man der Sanftheit des Klangreichtums von Martin Wahlqvist und Lina Wedin gerecht werden, müsste man auf sämtliche harten Konsonanten in der Renzension verzichten, so butterweich und zuckersüß kommen die zehn Weisen auf den ersten Horch daher. Aber unter der Zuckerkruste ist genügend Platz zum Tauch- und Tiefgang, unter dem betörenden Gesang Linas liegen wohlgestaltete Arrangements aus akustischem Gitarren-Feinspiel und allerhand Tastenwerk vom Große-Geste-Piano bis hinzu vielerlei Keyboard-Klang-Phantasie, bereichert um zum Teil überraschende Gastauftritte von Glockenspiel, Trompete oder einem mal zum Tanz ladenden, mal wütend ausbrechendem Schlagwerk. Dazwischen pflegen die beiden Hauptakteure ihre ganz eigene Pop-Art zwischen melancholisch-leisen Tönen, Folk-Feinheiten und amerikanischem Pop der ca. 70er Jahre, gekrönt von wechselndem Lead-Gesang, wobei der verführerische Part bei Sängerin Lina liegt, deren Stimme beim ersten Zusammentreffen sehr an Corrs’ Andrea erinnert, besonders in den hohen Passagen an den Engel Kate gemahnt, aber mit jedem Wiederhören an eigener Qualität und Wiedererkennenswert gewinnt. Höchst gefälliger Pop-Erstling mit Tiefgang. (cpa)